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Pfarrwallfahrt, Mariahilfberg und Klein-Mariazell, 26.10.2022!


Kirchhof und Karner

1990 erfolgt die Planierung des Kirchhofes, der bis 1787 als Friedhof diente und dann teilweise als Garten der Schule überlassen war.

LICHTSÄULE südlich der Kirche unter Verwendung eines aufgefundenen Kapitellsteins einer gotischen Säule, aufgefunden bei der Dreifaltigkeitsmarter am Eberhartser Weg.

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MEDITATIONSGARTEN MIT 95 GUSSEISENKREUZEN am Außenrand des Kirchengartens mit den Grundgebeten des Christen und den Rosenkranzgeheimnissen. In der Mitte im Kreis um eine Linde befindet sich auf den Kreuztafeln das Glaubensbekenntnis. Die Kreuze wurden gesammelt vom Friedhof in Thaya und den Friedhöfen der Umgebung, renoviert und zusammen mit der Lichtsäule geweiht im Rahmen der Kräutersegnung am 15. August 1990.  

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EINRICHTUNG DES BEINHAUSES ALS KARNERKAPELLE (1990–1992). Wie bei den meisten Pfarrkirchen stand auch in Thaya am Kirchhof ein Beinhaus, Karner (mhd. kar-Leid), als Raum für die Totengebeine bei der Wiederbelegung der Gräber. Romanischer Rundbau: Untergeschoß Knochenraum; darüber eine Kapelle, die der Hl. Katharina geweiht war. Sie diente dem Benefiziaten als Gottesdienstraum. Das Benefizium wurde um 1556 aufgehoben. Die Karnerkapelle wurde 1750 abgetragen und die Steine zum Bau der Johanneskapelle an der Pfarrkirche verwendet. Im Knochenraum wurde ein Heiliges Grab eingerichtet und über der Wölbung ein Kalvarienberg mit dem Kreuz und den Statuen des früheren Lettneraltares errichtet. Dieses Kreuz wurde nach der Schließung des Friedhofes im Jahre 1827 auf den neuen Friedhof übertragen, wo es heute noch steht. Das Beinhaus diente dem vorgebauten Haus als Keller. Erst 1991 wurde dieses Haus abgetragen, der Karner bis zur Dachtraufe aufgebaut, ein Dach aufgesetzt und der Raum als Gedächtniskapelle für die Verstorbenen der Pfarre Thaya und der gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege eingerichtet; von Bischof Dr. Franz Žak am 28. Juni 1992 als Messkapelle geweiht.

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1991 erfolgt die Pflasterung des Vorplatzes der Kirche und Volksschule. An der Giebelfront der Kirche sind drei Statuen aufgestellt; über dem Eingang Maria mit dem Kind als Pforte des Himmels, rechts und links ebenerdig die Statuen der Kirchenpatrone Petrus und Paulus; ein Werk des Priesterkünstlers Professor Josef Elter, Pfarrer in Traunstein im Waldviertel. Vom selben Künstler stammt die Statue des Hl. Florian am Vorplatz (1994).

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GEDENKSTÄTTE DER VERSTORBENEN PFARRER IN THAYA an der Kirchhofmauer: Die 1884 am Kirchenplatz aufgefundene Steinplatte mit der Inschrift: HEINRICUS PLEBANUS, die Grabplatten der Priestergräber und die Gedenktafeln für Pfarrer Franz Bauer (Pfarrer 1935–1958), begraben in St. Michael in der Wachau, Franz Dexinger, Ignaz Hofbauer, Wenzl Trost und Franz Käfer und der Grabstein des Weichard von Weissenbach (gest. um 1350). An der Kirche: Grabstein des Pfarrers Ignaz Hofbauer (gest. 1871). Im Kircheneingang: Grabstein von Joseph Mungenast, Pfarrer in Marg Daia (Sohn des St. Pöltner Barockbaumeisters Franz Mungenast).

Anlässlich des Erntedankfestes 2004 wurden zwei Gedenktafeln an der Kirchhofmauer hinzugefügt: Für Bischof Dr. Franz Žak und Kanonikus Pfarrer Alois Fröhlich. Außerdem wurde zum Gedenken an Herrn Konsistorialrat Monsignore Florian Schweitzer eine Gedenktafel hinzugefügt.

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